• Talente mit Erfindergeist

    Stipendienprogramme der Bayer-Stiftungen

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    Die Bayer-Stiftungen unterstützen Talente, die mit Pioniergeist und guten Ideen die Gesellschaft voranbringen. Stipendiaten werden weltweit in Forschungsprojekte und soziale
    Einsätze entsendet.

Die Bayer-Stiftungen unterstützen Talente in Wissenschaft und Bildung ebenso wie im Bereich der sozialen Innovation. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die mit Pioniergeist und guten Ideen die Gesellschaft voranbringen. Die Stiftung versteht sich zudem als Plattform, auf der sich Menschen vernetzen können. So fand zum Beispiel Lehramtsstudentin Andrea Szyska beim „Bayer Science Teens“-Wissenschafts-Camp in den USA neue Impulse für ihren späteren eigenen Schulunterricht.

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  • Herausforderung:
    Jede Gesellschaft ist auf Menschen angewiesen, die mit herausragenden Innovationen, wissenschaftlichen und sozialen Fortschritt bringen. Oft fehlen diesen Menschen aber die Möglichkeiten, ihre Ideen umzusetzen.

    Lösung:

    Die Bayer-Stiftungen unterstützen Talente aus Wissenschaft und Bildung ebenso wie im Bereich der sozialen Innovation.
  • Nutzen:
    Menschen, die unsere Gesellschaft voranbringen, werden gefördert und vernetzt.

Der menschliche Bewegungsapparat ist ein Wunderwerk der Natur. Doch wie funktioniert eigentlich die Muskulatur? Um das herauszufinden, wurden die aktuellen „Bayer Science Teens“-Teilnehmer im amerikanischen Colorado kurzfristig zu Töpfern. Anhand der Bewegungen ihres eigenen Körpers versuchten die Schüler aus Deutschland, Indien, Afrika und Amerika nachzuvollziehen und zu verstehen, wie sich der Mensch bewegt. Aus Ton modellierten sie Muskeln an ein Plastikskelett. So wurde für die 14- bis 17-Jährigen die Anatomie des Menschen greifbar.

Eigentlich schon längst der Schule entwachsen, nahm die 24-jährige Lehramtsstudentin Andrea Szyska aus Aachen trotzdem am „Science Teens“-Camp teil. Sie fuhr als Stipendiatin aus dem Deutschland-Stipendienprogramm auf besondere Einladung der Bayer-Stiftung mit – eine einmalige Chance, um praxisnahe und wertvolle Berufserfahrung in den USA zu sammeln.

Rund um den Globus engagieren sich die Bayer-Stiftungen bereits seit

1897

für Bildung, Wissenschaft und soziale Innovation.

Bayer Alumni-Treffen 2016

„Ich habe Impulse für meinen späteren Unterricht gesucht“, berichtet sie. Und sie wurde fündig: „Es war unglaublich spannend, mitzuerleben, wie die Jugendlichen ihre Aufgaben in internationalen Teams angingen und gemeinsam lösten“, sagt Szyska. Ihre wichtigste Erkenntnis: „Man lernt am besten, wenn man sich das Wissen selbst erarbeitet.“ Das, was sie selbst im „Science Teens“-Camp erfahren hat, will sie später auch an ihre Schüler weitergeben: „Angefangen bei den pädagogischen Methoden zu Medizinthemen bis hin zur Organisation des Camps habe ich viel erfahren, was ich auf der Uni nie gelernt hätte“, so Szyska.

Mit unseren Programmen wollen wir Pioniere und Talente beim Querdenken unterstützen

Es sind Projekte wie das von Andrea Szyska, die Thimo V. Schmitt-Lord, geschäftsführender Vorstand der Bayer-Stiftungen, bewegen: „Mit unseren Programmen wollen wir Pioniere und Talente beim Querdenken unterstützen – wir wollen Menschen ermutigen, ihr eigenes Lebensumfeld zum Innovationsort zu machen, zum Erfinder zu werden.“ So wie Szyska, die neue Lern- und Lehrmethoden in ihren Biologieunterricht bringen will. Und als „Talent mit Erfindergeist“ ist sie in guter Gesellschaft: Die Bayer-Stiftungen entsenden seit 1923 weltweit Stipendiaten in Forschungsprojekte und soziale Einsätze. Sie teilen sich in zwei Bereiche auf: Die Bayer Science & Education Founda­tion fördert die Lebenswissenschaften, Bildung und Medizin. Im Mittelpunkt der Bayer Cares Foundation stehen soziale Innovationen und gesellschaftliches Engagement. „Unsere Siegerprojekte müssen am Fortschritt mitwirken“, erklärt Schmitt-Lord. „Wir wollen diejenigen fördern, die eine Vision haben.“ Das können wissenschaftliche Forschungsvorhaben ebenso sein, wie neue Antworten auf soziale Herausforderungen oder Projekte im Bildungssektor.

Stipendiaten im Gespräch: Der „Bayer Alumni Dialog Day“ findet einmal jährlich statt. Die Teilnehmer können sich dort über Fachgrenzen hinweg austauschen und ein Netzwerk aufbauen.

Um den Nachwuchs zu fördern, schickt beispielsweise die Bayer Science & Education Foundation regelmäßig naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler in das „Bayer Science Teens“-Camp, an dem jetzt auch Szyska teilnehmen konnte. Gemeinsam forschen und experimentieren die Jugendlichen dort zu medizinischen und naturwissenschaftlichen Themen. Insgesamt fließen jedes Jahr rund eine Million Euro in Stipendienprogramme der Bayer-Stiftungen für „Talente mit Erfindergeist“.

Ein besonderer Tag für die Stipendiaten ist der „Bayer Alumni Dialog Day“. Das Treffen findet einmal jährlich statt, in diesem Jahr zu dem Thema: „Die Welt ist besser durch Wissenschaft“. Es bringt aktuelle Stipendiaten zusammen mit früheren Teilnehmern, Forschern von Bayer und externen Wissenschaftlern. „Hier trifft soziale Innovation auf wissenschaftliche Exzellenz“, fasst Schmitt-Lord zusammen. Die Teilnehmer haben dort die Möglichkeit, ein Netzwerk aus Gleichgesinnten aufzubauen. „Das Treffen dient dazu, sich auszutauschen über Fortschrittsthemen, die Gesellschaft und wie wir sie gemeinsam voranbringen können“, erklärt Schmitt-Lord. Und was wäre da ein besserer Ansatzpunkt als den Nachwuchs zu fördern, wie es Andrea Szyska als Lehrerin bald tun wird.