• Balsam für den Magen

    Phytomedizin: Die natürlichen Kräfte der Heilpflanzen

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    Eine neue Wirkstoffkombination nutzt die Kraft von Heilpflanzen und bringt einen Reizmagen ganz natürlich wieder ins Gleichgewicht.

Stress, ungesundes Essen oder Alkohol – auf zu viel davon reagiert der Magen gereizt. Und gerät seine geschmeidige Bewegung ins Stocken, folgen zahlreiche Beschwerden. Eine Wirkstoffkombination aus neun Heilpflanzen schafft Linderung: Das rezeptfreie Medikament Iberogast™ – als Flüssigkeit verabreicht – bringt bei komplexen Störungen den Magen wieder ins Gleichgewicht.

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  • Herausforderung:
    Ungesunde Ernährung und Stress können unangenehme Magen-Darm-Beschwerden auslösen und das allgemeine Wohlbefinden erheblich einschränken.
  • Lösung:
    Das pflanzliche Arzneimittel Iberogast™ enthält Extrakte aus neun Heilpflanzen, die schnell und zuverlässig die Verdauungsbeschwerden lindern.
  • Nutzen:
    In ihrer speziellen Kombination ergänzen sich die Effekte der Arzneipflanzen und erleichtern so schnell Schmerzen und Krämpfe oder Völlegefühl.   

52.000

der weltweit existierenden 422.000 Blütenpflanzen werden als Medizinpflanzen verwendet.

Mithilfe der Bitteren Schleifenblume soll der römische Gelehrte Gaius Plinius Secundus im einstigen Iberien einen Freund von seinem Magen-Darm-Leiden geheilt haben – daher der lateinische Name Iberis amara. Ihre Frischpflanzenextrakte erhöhen die Muskelspannung von Magen und Darm und wirken motilitätsfördernd und entzündungshemmend. Deswegen helfen sie gegen Symptome wie Völlegefühl, Magenschmerzen und Sodbrennen.
In der Wurzel der Pflanze Angelica archangelica, auch Engelwurz genannt, finden sich krampflösende Inhaltsstoffe. Sie beruhigen den Magen und helfen auch bei leichten Blähungen. Zudem wirkt Engelwurz desinfizierend und entzündungshemmend und hilft so, Magengeschwüren vorzubeugen.
Das Schöllkraut, lateinisch Chelidonium majus, steigert die Beweglichkeit des Magens und bringt die Verdauung in Schwung. Zudem haben die Bitterstoffe, Alkaloide und Flavone eine beruhigende und krampflösende Wirkung. Extrakte des Schöllkrauts wehren freie Radikale ab und können deswegen helfen, Magengeschwüren vorzubeugen. Eindeutig erkennbar ist Chelidonium majus an dem streng riechenden, orangegelben Milchsaft, der aus der Pflanze tritt, wenn man sie abknickt.
Bereits im alten Ägypten war die Echte Kamille (Matricariae flos) wegen ihres gelben Blütenköpfchens und der weißen Blütenblätter als Blume des Sonnengottes „Re“ bekannt. Durch die intensive Zucht für Arzneizwecke seit dem späten 20. Jahrhundert sind verschiedene Kamillensorten entstanden.Kamillenblüten wirken auf den Magen-Darm-Trakt beruhigend, krampfstillend und entzündungshemmend. Zudem regulieren sie die Säureproduktion des Magens.
Die Süßholzwurzel (Liquiritiae radix)verdankt ihren Namen dem süßlichen Geschmack. Das berühmteste Produkt dieser Wurzel ist Lakritz. Bereits in der Antike schätzte man die medizinische Wirkung. Die Extrakte beruhigen den Magen und beugen Magengeschwüren vor. Wegen der schleimlösenden Wirkung wird die Heilpflanze auch bei Erkältungskrankheiten eingesetzt.