Ausgabe 25, 2013
Biotechnologie steigert Zuckerrohrausbeute

Die süße Energie

  • Süße Basis: Die sogenannte Kallus-Bildung an jungem Zuckerrohr-Blattgewebe ist der erste Schritt zur genetischen Veränderung von Zuckerrohr.
  • Expertenschnitt: Die beiden Bayer-Forscher Dr. Michael Bäuerlein und Dr. Ralf Christian Schmidt (v. li.) nehmen im Gewächshaus Proben von Zuckerrohrpflanzen. Experimente im Innovationszentrum von Bayer CropScience in Gent geben ihnen schließlich detaillierte Einblicke in die Eigenschaften und Merkmale der neu erzeugten transgenen Pflanzen, die das Hoch-Zucker-Gen enthalten.
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Süße Basis: Die sogenannte Kallus-Bildung an jungem Zuckerrohr-Blattgewebe ist der erste Schritt zur genetischen Veränderung von Zuckerrohr.

Brasilien setzt auf Biosprit aus Zuckerrohr: Die Bioethanol-Produktion ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der südamerikanischen Volkswirtschaft – und soll weiter ausgebaut werden. Aber man will die Anbauflächen dafür nicht weiter ausdehnen. Forscher von Bayer CropScience haben eine Technologie entwickelt, die den Zuckerertrag der einzelnen Zuckerrohrpflanzen erhöht. Dadurch lässt sich auch die Energieausbeute erhöhen. In Zusammenarbeit mit dem führenden brasilianischen Zuckerrohrspezialisten wollen die Bayer-Experten die Technologie jetzt bei kommerziellen Sorten anwenden. Diese könnten bald in Brasilien auf den Markt kommen und dem Biosprit zu weiterem Erfolg verhelfen. So bleibt weiterhin genug Anbaufläche für die Nahrungsmittelproduktion.

Wie das innovative Verfahren funktioniert, lesen Sie hier: