Trap-Eye
Künstliche Proteine gegen die Makula-Degeneration

Lichtblick für´s Auge

Das Augenlicht im Fokus: Dr. Georg Grötzbach und Dr. Andreas Sachse (v. li.) forschen an Therapien gegen eine schleichende Augenerkrankung - die altersbedingte feuchte Makula-Degeneration (AMD).
Das Augenlicht im Fokus: Dr. Georg Grötzbach und Dr. Andreas Sachse (v. li.) forschen an Therapien gegen eine schleichende Augenerkrankung - die altersbedingte feuchte Makula-Degeneration (AMD).
Sie ist nur so klein wie ein Stecknadelkopf: die Makula. Das winzige Areal auf der Netzhaut ist für die Schärfe in den Bildern zuständig, die das Auge wahrnimmt. Dafür sorgen rund acht Millionen Sehzellen auf der Fläche, die auch als gelber Fleck bezeichnet wird. Im Alter lagern sich dort Stoffwechselprodukte ab. Kann der Körper diese nicht mehr ordnungsgemäß abtransportieren, wird es gefährlich für das Augenlicht. Die Sehzellen sterben ab: Der Mensch kann erblinden.

Mit künstlichen Proteinen im Blutstrom fischen
Um das zu verhindern, testen Forscher von Bayer HealthCare jetzt einen Wirkstoff in einer klinischen Phase-III-Studie. Damit wollen sie Patienten helfen, die an einer besonders schnell fortschreitenden Variante dieser Augenerkrankung leiden, der sogenannten feuchten Makuladegeneration (AMD). Wie die Wissenschaftler den Auslöser dafür mittels künstlicher Proteine aus dem Blutsrom des Auges fischen, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.
Letzte Änderung: 9. November 2011

http://www.research.bayer.de/de/trap-eye.aspx

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