Anzeichen für Alzheimer sichtbar machen: An der Uniklinik Leipzig bereiten Dr. Bernd Habermann und Annett Gergaut-Friedrich (v. li.) die Herstellung von Florbetaben in sogenannten 'hot cells' vor. Im Innern der Geräte wird die Radiosynthese dieser Substanz vorgenommen, mit der Ärzte mögliche Auslöser für Alzheimer im Gehirn von Patienten nachweisen können.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Alzheimer sind nur einige Beispiele für die folgenreichsten Erkrankungen unserer Zeit. Die frühzeitige Diagnose und Therapie dieser Krankheiten gehören noch immer zu den größten Herausforderungen für Forscher und Ärzte. Und trotz großer Fortschritte in der Behandlung besteht weiterhin ein enormer Forschungsbedarf, um einerseits die Erkrankungen noch effektiver und frühzeitiger diagnostizieren zu können und andererseits neuartige Therapien zu entwickeln und so die Lebensqualität von Patienten zu verbessern und Leben zu verlängern.
Forscher von Bayer HealthCare arbeiten deshalb unter anderem an neuen Ansätzen bei Herz- und Gefäßerkrankungen, in der Krebstherapie und an der Verbesserung der Diagnosetechnik für Alzheimer-Patienten. Die nachfolgenden Artikel gewähren beispielsweise Einblicke in die Forschung an einem neuen Impfstoff gegen das Non-Hodgkin-Lymphom – eine gefährliche Krebserkrankung der Lymphknoten. Und mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat die Bayer-HealthCare-Division Bayer HealthCare Pharmaceuticals eine für Deutschland einzigartige
Allianz aus Grundlagen- und Industrieforschung geschlossen. Gemeinsam will man Behandlungsmethoden für Krebs schneller und effektiver für die Patienten verfügbar machen.
Außerdem wird die gut gefüllte Forschungspipeline zur
Therapie von Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, erklärt. Gegen diese weltweit am schnellsten zunehmende Herzerkrankung haben Bayer-Forscher eine Strategie mit unterschiedlichen Wirkstoffen erarbeitet. Und wie Bayer-Forscher den Wettlauf gegen die Uhr zur Unterstützung einer neuartigen
Alzheimer-Diagnose gewinnen, zeigt der Artikel über das Herstellungsverfahren eines sogenannten PETTracers. Mittels dieser Technologie lässt sich die Diagnose der Demenzerkrankung schon frühzeitig im Gehirn unterstützen.