Ausgabe 21, 2009
Virtuelle Medikamententests erhöhen Patientensicherheit

Der Blut-Simulator

  • Virtueller Blutstrom: Gerinnungsprozesse im Blutgefäß simulieren Dr. Rolf Burghaus und Dr. Jörg Lippert (v. li.) im Computer.
  • Das half Dr. Wolfgang Mück und Dr. Dagmar Kubitza (v. li.), die Gerinnungskaskade bei der Entwicklung von Rivaroxaban™ zu verstehen.
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Virtueller Blutstrom: Gerinnungsprozesse im Blutgefäß simulieren Dr. Rolf Burghaus und Dr. Jörg Lippert (v. li.) im Computer.

Blutgerinnung digital: Ganz ohne Labor, Zentrifugen und Glasröhrchen können Forscher von Bayer HealthCare und Bayer Technology Services die Wirkung von Medikamenten untersuchen. Dazu nutzen sie ein Computermodell, das bis ins kleinste Detail die Abläufe in den Blutgefäßen virtuell nachstellt. Die Ergebnisse helfen Ihnen beispielsweise zu entscheiden, ob die Entwicklung eines Wirkstoffs weiterverfolgt werden soll oder in welcher Dosis eine neue Substanz getestet wird.

Digitale Blutproben testen
Mit der Simulation können die Bayer-Forscher jetzt klinische Studien zielgenauer und damit effizienter planen und so eine Menge Zeit bei der Einführung neuer Medikamente sparen. Derzeit trimmen die Mediziner und Computerspezialisten ihre Software für eine neue Aufgabe: Sie wollen damit auch Vorhersagen über die Wirkung des Bayer-Gerinnungshemmers mit dem Wirkstoff Rivaroxaban bei Kindern machen.

Mehr zur Arbeit mit den virtuellen Blutproben lesen Sie hier:

Letzte Änderung: 12. Dezember 2013  Copyright © Bayer AG
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