Ausgabe 21, 2009
Familie-Hansen-Preis 2009 für Prof. Dr. Patrick Cramer

Molekulare Kopiermaschinen

  • Erbgut-Forscher: Stefan Jennebach, Laurent Larivière, Prof. Dr. Patrick Cramer und Jasmin Sydow (v. li.) von der Ludwig-Maximilians-Universität in München besprechen ein Modell von Polymerasen (Bild 2), deren Funktion für die Vermehrung von Erbinformationen notwendig ist.
  • Modell von Polymerasen
zoom
Erbgut-Forscher: Stefan Jennebach, Laurent Larivière, Prof. Dr. Patrick Cramer und Jasmin Sydow (v. li.) von der Ludwig-Maximilians-Universität in München besprechen ein Modell von Polymerasen (Bild 2), deren Funktion für die Vermehrung von Erbinformationen notwendig ist.

Das Erbgut hält alle Informationen für unser Dasein bereit. Wie ein Buch kann man darin lesen. Rund 25.000 Gene sind darin enthalten. Aber erst Enzyme hauchen unserem Genpool Leben ein, indem sie ihn komplett oder abschnittsweise vervielfältigen. Eines davon, die sogenannte RNS-Polymerase kopiert die Abschnitte des Erbgutstrangs. Mit deren Abschrift werden dann Proteine oder Botenstoffe produziert.

Präziser Blick in die Biochemie
Wie die Enzyme arbeiten, haben Prof. Dr. Patrick Cramer und seine Mitarbeiter am Genzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München verfolgt – Schritt für Schritt und präzise bis in atomare Dimensionen. Dafür wurde der Biochemiker mit dem Familie-Hansen-Preis 2009 ausgezeichnet.

Mehr zu den Forschungsarbeiten lesen Sie hier:

Videos


Bitte geben Sie hier Ihren Text ein!

Letzte Änderung: 12. Dezember 2013  Copyright © Bayer AG
http://www.research.bayer.de