Ausgabe 21, 2009
Biotechnologie sichert die Reis-Versorgung

Nahrung für die Welt

  • Reis-Spezialisten: Auch in Thailand ernährt Reis einen großen Teil der Bevölkerung. Die Arbeiter bereiten neue Setzlinge für die Anzuchtmatten vor, die später auf Setzmaschinen verladen und dann maschinell eingepflanzt werden.
  • Im Reis-Forschungszentrum werden neue Generationen von Reis-Sorten getestet.
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Reis-Spezialisten: Auch in Thailand ernährt Reis einen großen Teil der Bevölkerung. Die Arbeiter bereiten neue Setzlinge für die Anzuchtmatten vor, die später auf Setzmaschinen verladen und dann maschinell eingepflanzt werden.

Das Getreide ernährt einen Großteil der Menschen: Rund 600 Millionen Tonnen Reis werden jedes Jahr weltweit geerntet. Mit der wachsenden Weltbevölkerung steigt auch die Nachfrage nach dem hochwertigen Lebensmittel. Um die Welternährung bis zum Jahr 2020 zu sichern, müssten rund 20 Prozent mehr produziert werden als heute. Aber die Fläche, die den Reisbauern zur Verfügung steht, kann nicht vergrößert werden. Die Pflanzen müssen also künftig mehr Ertrag bringen.

Fitnessprogramm gegen Überschwemmung
Im Innovationszentrum von Bayer CropScience in Gent, Belgien, machen die Forscher Reispflanzen fit für die Herausforderungen: Sie nutzen moderne molekularbiologische Methoden und züchten neue ertragreiche Sorten. Zudem sollen die Pflanzen auch widerstandsfähiger gegen Krankheiten, Dürre und Überschwemmungen werden.

Wie die Reisforscher mittels der sogenannten Marker-assistierten Selektion helfen, die weltweite Versorgung mit dem Getreide zu sichern, lesen Sie hier:

Letzte Änderung: 12. Dezember 2013  Copyright © Bayer AG
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