Sonnenstrom-Experten: Mit ihrem Know-how im Umgang mit Kunststoffen wie Polycarbonat wollen (v. li.) Dr. Karsten Dierksen, Dr. Frank Rauscher und Dr. Werner Hoheisel zur Entwicklung von kostengünstigen und langlebigen organischen Photovoltaik-Systemen beitragen.
Laptops, MP3-Player oder Mobiltelefone mit Solarbetrieb befinden sich noch in der Entwicklungsphase. Denn heute bestehen Photovoltaik-Zellen meist noch aus Siliciumwafern, sind deshalb steif und wenig geeignet, tragbare Elektrogeräte mit Energie zu versorgen. Sie lassen sich nicht an die modernen geschwungenen Gehäuse anpassen.
Strom aus Kunststofffolien
Die mögliche Lösung des Problems: organische Photovoltaik – Sonnenstrom aus flexiblen Kunststoffzellen. Auf Mobiltelefone, Handtaschen, Jacken, Autos, Fenster und Fassaden geklebt, könnten sie überall Strom erzeugen, wo er gebraucht wird. Aber noch ist der Wirkungsgrad der kleinen Solarenergie-Pakete zu gering. Mit Nanopartikeln wollen Forscher von Bayer MaterialScience und Bayer Technology Services jetzt die Mini-Kraftwerke noch effektiver und preiswerter machen. Hier lesen Sie wie.