Ausgabe 21, 2009
Neuartiges Wirkprinzip schont Nützlinge in Obst- und Gemüseplantagen

Sanfter Schutz gegen Safträuber

  • Drama im Obstgarten: Die weißen Ausscheidungen von Blutläusen überziehen vor allem die jungen Triebe der Obstbäume und lassen sie verkümmern - zum Beispiel in Apfelplantagen.
  • Dort begutachten die Forscher von Bayer CropScience Dr. Reiner Fischer, Karl-Wilhelm Münks und Dr. Michael Klüken (v. li.) den Schädlingsbefall.
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Drama im Obstgarten: Die weißen Ausscheidungen von Blutläusen überziehen vor allem die jungen Triebe der Obstbäume und lassen sie verkümmern - zum Beispiel in Apfelplantagen.

Der Feind der Obstbauern ist schwarzviolett: die Blutlaus. Die Insekten fallen über Apfelsorten wie Cox Orange, Goldparmäne, James Grieve oder Jonathan her. Ihre Hinterlassenschaft: eine dicke, flauschig-weiße Wachsschicht, die sich über Rinde und junge Triebe legt. Die Folge: Sprosse und Früchte verkümmern. An der geschädigten Rinde entstehen Geschwüre, der sogenannte Blutlauskrebs. Mit herkömmlichen Methoden ist den Schädlingen kaum beizukommen.

Geschützt von Blatt bis Wurzel
Forscher von Bayer CropScience haben jetzt ein Insektizid mit völlig neuem Wirkmechanismus entwickelt: Movento™. Es schützt die Pflanzen von innen: Der Wirkstoff Spirotetramat gelangt über die Blätter in zwei Transportsysteme, die von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen reichen. Das hilft Landwirten weltweit im Anbau vom Apfel bis zur Zucchini.

Mehr dazu, wie und warum das neuartige Wirkprinzip sogar Nützlinge wie Marienkäfer oder Schlupfwespe schont, lesen Sie hier:

Letzte Änderung: 12. Dezember 2013  Copyright © Bayer AG
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