• Mobile Sensoren in der Medizin

    E-Health: Hightech verbessert die Arzneimittelentwicklung

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    Die ermittelten Daten können genutzt werden, um Therapien zu verbessern und noch optimaler auf das individuelle Krankheitsprofil des Patienten und seine Lebenssituation abgestimmt zu werden.

Präzise Sensoren zeichnen den Herzschlag auf und zählen die Schritte – rund um die Uhr. Der Patient merkt das normalerweise nicht, er trägt die kleinen Messfühler im Alltag am Körper. Und Handhelds wie das Spirometer messen die Lungenfunktion. All diese Sensoren sammeln wertvolle Daten, die auch die Entwicklung neuer Arzneimittel verbessern können: Ärzte und Wissenschaftler der Abteilung Kardiovaskuläre Experimentelle Medizin bei Bayer HealthCare setzen verschiedene innovative Sensortechniken beispielsweise bei der Durchführung klinischer Studien ein. Mithilfe der Sensoren können noch gezielter geeignete Patienten für klinische ­Studien ausgewählt und im Verlauf der Studie die Wirksamkeit und Sicherheit der neuen Medikamente besser überwacht werden. Damit können die Experten die Therapie optimal auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abstimmen.

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  • Herausforderung:
    Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen, müssen oft zur Überprüfung wichtiger Funktionsparameter in das Studienzentrum kommen.
  • Lösung:
    Bayer-Forscher suchen zusammen mit Technologieunternehmen nach Möglichkeiten, innovative Sensoren in zukünftigen klinischen Studien anzuwenden, die kontinuierlich und sicher Patientendaten aufzeichnen.
  • Nutzen:
    Mit diesem Ansatz könnte nicht nur die Anzahl der notwendigen Kontrollbesuche im Studienzentrum reduziert, sondern möglicherweise auch die Therapie des einzelnen Patienten noch besser auf sein individuelles Krankheitsprofil und seine Lebenssituation abgestimmt werden.

Wie Sensoren die Arzneimittelentwicklung verbessern

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Technologien für die Gesundheit

Die Anwendung moderner Sensortechnik noch aussagekräftiger zu machen und zukünftige Therapien zu optimieren – das ist das Ziel der Wissenschaftler in der Abteilung Kardiovaskuläre Experimentelle Medizin bei Bayer HealthCare. „Wir suchen zusammen mit Technologieunternehmen nach Möglichkeiten, innovative Sensoren in künftigen klinischen Studien anzuwenden. Damit erhoffen wir uns, Therapien noch besser auf den individuellen Patienten zuzuschneiden“, erklärt Dr. Frank Kramer. Sein Kollege Dr. Wilfried Dinh ergänzt: „Die kontinuierlich erhobenen Messwerte werden über sichere Datenverbindungen an den Arzt übermittelt. Das reduziert die Anzahl der notwendigen Kontrollbesuche im Studienzentrum, was dem Patienten die Teilnahme an Studien erleichtert.“ Ärzte wie Dr. Gerrit Weimann können so wichtige Funktionsparameter auch unabhängig von geplanten Visiten überwachen und somit die Sicherheit und Wirksamkeit der Prüfsub­stanz unter Alltagsbedingungen der Patienten kontrollieren.

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