Blick in die Katalyse-Kulisse: Am Bayer-Standort in Bergkamen werden Mikroorganismen in großem Stil kultiviert, um Pharmawirkstoffe herzustellen.
Sie sind die Basis für eine energieeffiziente Chemie: Katalysatoren. Denn mit diesen Werkzeugen lassen sich Moleküle ganz gezielt verbinden. Katalysatoren beschleunigen chemische Reaktionen, ohne sich dabei zu verbrauchen. Das macht die molekularen Helfer für die Industrie unverzichtbar: Ohne Katalysatoren wäre die Herstellung von zahlreichen Pflanzenschutzmitteln, Kunststoffen oder Medikamenten gar nicht möglich.
Der Chemie-Motor im Reagenzglas
Prinzipiell unterscheiden Chemiker drei verschiedene Varianten: homogene, heterogene und enzymatische Katalyse. Auch Bayer-Wissenschaftler entwickeln für alle drei Verfahren immer neue innovative Katalysatoren. So lässt sich zum Beispiel Chlor besonders energieeffizient gewinnen. Aber auch für die Produktion von Pharmawirkstoffen mittels Mikroorganismen setzen die Bayer-Forscher auf die Katalyse. Wie die Bayer-Katalyseexperten ihre Moleküle auf Höchstleistung trimmen, lesen Sie hier.