Ausgabe 21, 2009
Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

Innovative Werkstoffe als Schlüssel zur Effizienz-Revolution

Klimaschützer: Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, sieht die Chemie- und Materialforschung als technologischen Schrittmacher für den Klimaschutz.Bild vergrößern
Klimaschützer: Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, sieht die Chemie- und Materialforschung als technologischen Schrittmacher für den Klimaschutz.

Die fossilen Energieträger, die heute mehr als 80 Prozent des Primärenergieeinsatzes decken, werden immer knapper und teurer. Nur wenn neben der Entwicklung regenerativer Energiequellen auch eine Effizienzrevolution eingeleitet wird, ist ein Ausweg aus diesem Dilemma zu schaffen: Im nächsten Jahrzehnt wird ein Umbruch bei Energieverbrauch, -umwandlung, -speicherung und -verteilung stattfinden. Primäres Ziel muss sein, sparsam mit nicht regenerativen Ressourcen umzugehen, den spezifischen Energieverbrauch zu senken und Verluste zu minimieren.

Innovative Technologien erschließen neue Märkte
Berechnungen belegen, dass Deutschland seine CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um bis zu 40 Prozent senken könnte. Das wäre nicht nur ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz, auch die Wirtschaft würde profitieren. Aber nur, wenn Unternehmen auch die Chancen nutzen, die Effizienz-Technologien bieten, und mit innovativen Produkten neue Märkte erschließen.

Das ist die These eines Essays von Professor Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, das Sie hier lesen können:

Letzte Änderung: 12. Dezember 2013  Copyright © Bayer AG
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