Porträt

Der Marathon-Pflanzenschutzforscher -
Dr. Reiner Fischer

Pflanzenschutzforscher aus Leidenschaft: Der 51-jährige Chemiker Dr. Reiner Fischer gehört heute zu den herausragenden Forschern im Bayer-Konzern. Bereits im jugendlichen Alter entdeckte er sein Interesse für die Naturwissenschaft...
Pflanzenschutzforscher aus Leidenschaft: Der 51-jährige Chemiker Dr. Reiner Fischer gehört heute zu den herausragenden Forschern im Bayer-Konzern. Bereits im jugendlichen Alter entdeckte er sein Interesse für die Naturwissenschaft...
Der Chemiker Dr. Reiner Fischer forscht bei Bayer CropScience an neuen, umweltschonenden Wirkstoffen. Er ist der Vater der Ketoenole – einer Klasse von Wirkstoffen, die in einigen Bereichen den Pflanzenschutz revolutioniert hat.
Dr. Reiner Fischer liebt die Natur: Der Chemiker macht sich Gedanken um das ökologische Gleichgewicht und setzt sich dafür ein, nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Als Pflanzenschutzforscher bei Bayer CropScience in Monheim konzentriert sich Fischer seit vielen Jahren auf die Entwicklung von Wirkstoffen gegen Schadinsekten.

„Unser Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die weder den Anwender schädigen, noch die Umwelt belasten und dennoch eine hohe Wirkung gegen Schädlinge aufweisen“, beschreibt Reiner Fischer seine Herausforderungen.

Seit 1987 ist sein Name untrennbar mit den Ketoenolen verbunden. Diese Substanzklasse bildet die Basis für eine Reihe hochwirksamer und umweltverträglicher Pflanzenschutzmittel von Bayer CropScience – wie auch das neue Mittel Movento™.

„Es ist ein gutes Gefühl, umweltverträgliche Produkte entwickeln zu können“, so Fischer.

Sehr bescheiden – wie alles, was der Forscher von sich und seiner Arbeit erzählt. Er drängt sich nicht in den Vordergrund, sagt häufiger „wir“ als „ich“ und betont die wissenschaftlichen Daten und Fakten. Dabei hat er gute Gründe, auf seine Forscherleistung stolz zu sein. Denn Dr. Reiner Fischer zählt zu den großen Erfindern des Bayer-Konzerns.

„Wirkstoffforschung ist immer ein Frage- und Antwortspiel“, erklärt Fischer. Das spielt er gerne und geduldig, und er ist gut darin. Seine bisherige Forscherkarriere ist der deutliche Beweis, dass Ausdauer zum Ziel führt.

Diese Devise verfolgt er auch in seiner Freizeit, wenn er läuft. Vor 15 Jahren hatte er mit dem Langlauf begonnen - und lief bis 2003 20 Marathonläufe. Laut Fischer haben das Laufen und die Wirkstoffforschung einiges gemeinsam. Es gilt Durchhänger zu überwinden und weiterzumachen, auch wenn es manchmal schwer fällt.

Der Sport gibt Fischer nicht nur Kraft, er hilft ihm auch, den Kopf nach einem langen Arbeitstag frei zu bekommen. Die Wirkstoffforschung mal hinter sich zu lassen, das gelingt ihm auch gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, mit Freunden oder Familie, im Fußballstadion bei Borussia Mönchengladbach oder bei Besuchen seiner Tochter. Oder in der Natur – aber da bekommt der Forscher Fischer womöglich wieder die ein oder andere gute Idee, wie er neue, maßgeschneiderte Wirkstoffe finden und bearbeiten kann...
Letzte Änderung: 14. November 2012

http://www.research.bayer.de/de/der-marathon-pflanzenforscher.aspx

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