Ausgabe 22, 2010
Zielgenaue Therapie bei Knochenmetastasen

Alphastrahler gegen Tumore

  • Tödliche Gefahr im Innern: Das Prostata-Karzinom gehört zu den Krebsformen, die am meisten Knochenmetastasen im ganzen Körper streuen. Wird der Tumor früh genug erkannt – so lange er sich noch in der Vorsteherdrüse befindet –, bietet eine Operation Heilungschancen.
  • Bei Vorsorgeuntersuchungen prüft Dr. Martin Pelster (re.) bestimmte Indikatoren, die auf eine Erkrankung hinweisen.
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Tödliche Gefahr im Innern: Das Prostata-Karzinom gehört zu den Krebsformen, die am meisten Knochenmetastasen im ganzen Körper streuen. Wird der Tumor früh genug erkannt – so lange er sich noch in der Vorsteherdrüse befindet –, bietet eine Operation Heilungschancen.

Wird Prostatakrebs frühzeitig entdeckt, lässt er sich oft erfolgreich bekämpfen. Wenn der Tumor aber Tochtergeschwulste beispielsweise in den Knochen gebildet hat, wird es lebensbedrohlich. Zur Standardbehandlung gehört in diesem fortgeschritteneren Stadium die Chemotherapie. Ärzte setzen zudem auf Bestrahlung und Hormonbehandlung. Aber weil die meisten Karzinome mit der Zeit eine Resistenz entwickeln, werden viele Wirkstoffe nutzlos.

Schneller zum Einsatzort
Forscher von Bayer HealthCare testen jetzt ein neues Medikament, das die Knochenmetastasen gezielter angreifen soll: Alpharadin – ein sogenannter Alphastrahler – lässt sich problemlos intravenös verabreichen und findet seinen Weg ins Skelett innerhalb von zehn Minuten. Dadurch werden andere Organe und Gewebe nur für kurze Zeit der Strahlung ausgesetzt.

Wie der neue Wirkstoff hilft, lesen Sie hier:

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Letzte Änderung: 12. Dezember 2013  Copyright © Bayer AG
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