Wirkstoffsuche gegen schwere Herz-Kreislauferkrankungen
Beistand für schwache Herzen
Dr. Ulrich Nielsch analysiert die Gene der Zellen. Der Hintergrund zeigt die grafische Auswertung eines Genchip-Experiments. Jeder Punkt entspricht einem einzelnen Gen. Die Farben geben dabei jeweils die Stärke der Genaktivität an.
Wenn als Folge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein Schaden am Herzmuskel auftritt, ist dies häufig der Beginn eines Teufelskreises: je schwächer der Herzmuskel wird, umso mehr Leistung verlangt ihm der Körper ab. Dieser Leistungsdruck lässt sich zwar durch Medikamente minimieren – der Schaden am Herzen schreitet jedoch immer weiter voran. Deshalb forschen die Mitarbeiter des Instituts für Target Research bei Bayer HealthCare nach einem Angriffspunkt für einen Wirkstoff, der die Herzmuskeln schützen soll.
Gene geben Hinweise
Am Anfang stand die Untersuchung des Herzgewebes von Patienten mit Herzschwäche. So konnten die Wissenschaftler Proteine identifizieren, die als Ziele für neue Wirkstoffe dienen. Lesen Sie im folgenden Text mehr über die Arbeitsweise und Fortschritte bei der Entwicklung eines neuen Medikaments zur Behandlung von Herzinsuffizienz.