Simulation lebender Systeme in virtuellen Räumen
Zellen wachsen im Rechner
Systembiologen: Michäel Sevestre, Dr. Jörg Lippert, Wolfgang Weiss, Juri Solodenko und Dr. Katrin Coböken mit der „virtuellen Zelle“.
Systembiologen: Michäel Sevestre, Dr. Jörg Lippert, Wolfgang Weiss, Juri Solodenko und Dr. Katrin Coböken mit der „virtuellen Zelle“.
Biologische Abläufe sind ungeheuer komplex. Allein an der Zellteilung sind Tausende von Enzymen beteiligt. Den Überblick können Forscher nur mithilfe des Computers bewahren. In der neuen Disziplin Systembiologie, in der natürliche Prozesse im Rechner simuliert werden, arbeiten Wissenschaftler von Bayer Technology Services an der „virtuellen Zelle“. In der Pharmaforschung und im klinischen Alltag könnten Computertests unter anderem helfen, Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen.
Komplexe Prozesse geordnet
Derzeit steckt die Systembiologie noch in den Kinderschuhen. Wenn das Ziel erreicht ist, die ungeheuere Datenflut bei der Untersuchung von Genomen und Proteinen sinnvoll weiter zu verwenden, können Computer daraus Stoffwechselwege, Zellen und in Ansätzen auch komplexe Gewebe und Organe entstehen lassen. Der gesamte Stoffwechsel wird in Gleichungen verpackt, die dann die Wirkung von Medikamenten simulieren können. Was Systembiologie noch alles kann, erfahren Sie im folgenden Artikel.
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