Krebs: Von der Operation zur molekularen Therapie
Wachstum außer Kontrolle
Besiegen kann die moderne Medizin den Krebs noch nicht. Doch eröffnen sich neue Perspektiven: Bayer-Forscher arbeiten an innovativen Behandlungskonzepten, in denen Diagnostik und Therapie zusammenwachsen und so individuell auf den Patienten zugeschnitten werden können. Dazu fokussieren sie auf die einzelne Tochtergeschwulste bildende Krebszelle mit ihren fadenförmigen Ausläufern (rot), auf das strickleiterförmige Erbmolekül DNS (blau) und auf die Signale (gelbe Punkte), die wucherndes Gewebe empfängt und aussendet.
Bereits seit mehr als 100 Jahren gibt es Therapien zur Heilung von Krebs. Irgendwo im Körper wachsen Tumore zunächst schmerzfrei und unsichtbar heran. Bis sie entdeckt werden, haben sie häufig eine beträchtliche Größe und unter Umständen bereits Tochtergeschwulste im ganzen Menschen gebildet. Zell- und Genforschung erlauben es heute, den Krebs zunehmend spezifischer und wirksamer zu behandeln. Bayer wird die Entwicklung solcher maßgeschneiderter Konzepte für die Krebstherapie vorantreiben.
Ziel moderner Therapien: die einzelne Krebszelle
Bis ins 19. Jahrhundert war die einzige Behandlungsmethode die chirurgische Entfernung der Geschwulst. Eine Chance auf Heilung bestand nur, wenn das bösartige Gewebe vollständig entfernt werden konnte und sich noch keine Metastasen gebildet hatten. In der nächsten Phase wurden radioaktive Strahlung und Chemotherapie als Therapien eingesetzt. Wenn Sie wissen wollen, welche neuen Methoden durch molekularbiologische Forschung in Zukunft verwendet werden können, lesen Sie bitte den folgenden Artikel.

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Ausgabe 17 (2005)
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