Optische Verschlüsselung sorgt für höchste Datensicherheit
Behütet wie ein Augapfel
PhenoStor®-Karte: Die Daten sind im orangen Streifen gespeichert. |
Lesen lernen: Dr. Hardy Jüngermann experimentiert mit der Entschlüsselungstechnik. |
Wie kann man Daten vor Hackern und anderen unliebsamen Datensammlern schützen? Dieser Frage sind die Forscher von Bayer Innovation GmbH und Bayer MaterialScience auf den Grund gegangen. PhenoStar® könnte die Lösung sein. Der neue Kunststoff befindet sich an der Stelle des dunklen Magnetstreifens auf der Kreditkarte und fällt nur als orangefarbene, metallisch glänzende Schicht auf.
Verschlüsselte Hologramme
Dahinter verbirgt sich aber ausgefeilte Technik: Auf PhenoStar® lassen sich große Datenmengen optisch festhalten – etwa 10.000-mal soviel wie auf einem Magnetstreifen. Die Daten werden dabei als Hologramm gespeichert, zusätzlich verschlüsselt und können nur mithilfe eines speziellen Lesegerätes wieder sichtbar gemacht werden. So haben Hacker keine Chancen mehr. Eine solche Karte könnte zum Beispiel für die Zutrittskontrolle zu Sicherheitsbereichen, als Bank- oder Gesundheitskarte verwendet werden. Auch Kombinationen sind denkbar. Welche Hürden die Bayer-Forscher auf dem Weg zu einem fertigen Zutrittskontrollsystem auf Basis von PhenoStar® überwinden müssen, lesen Sie in folgendem Artikel.

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Ausgabe 17 (2005)
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