DNS-Chips helfen Pflanzenschutzforschern
Im Garten der Moleküle
Wirkstoff-Analysten: Dr. Edda Koopmann undDr. Peter Eckes mit pilzanfälligen Zitruspflanzen. |
Gene aktiv: Eine Ackerschmalwand wird mit einer Testsubstanz besprüht. |
Pflanzenschutzmittel wirken immer besser und gezielter. Grund dafür sind die raffinierten biotechnischen Verfahren, die es ermöglichen, gezielt nach unbekannten Wirkprinzipien im Kampf gegen Schädlinge zu suchen. Um auch in Zukunft Pflanzenschutzmittel mit den besten Ergebnissen bieten zu können, trennen die Wissenschaftler bei Bayer CropScience so früh wie möglich die viel versprechenden Kandidaten von weniger interessanten Substanzen. Dabei setzen sie auf ein nützliches Werkzeug: DNS-Chips. Diese zeigen einen molekularen Schnappschuss von Pflanze oder Schädling.
Per Chip-Analyse gegen resistente Schädlinge
Das Hauptaugenmerk der Forscher liegt auf Substanzen, die nach neuen biochemischen Prinzipien wirken. Diese helfen nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen Schädlinge, die gegen herkömmliche Mittel unempfindlich geworden sind. Auf den DNS-Chips werden alle Gene registriert, die zu einer bestimmten Zeit im Inneren einer Zelle angeschaltet sind. Kennen die Biologien diese aktiven Gene, können sie Schlussfolgerungen über mögliche Resistenzen ziehen. Lesen Sie im folgenden Text, wie DNS-Chips dazu beitragen, viel versprechende neuartige Substanzen frühzeitig von weniger interessanten zu trennen.

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Ausgabe 17 (2005)
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