International Aspirin® Award 2004 verliehen
Altbekanntes geht neue Wege
Ausgezeichnet: Dr. Leon Iri Kupferwasser und Dr. Nina Großer erhielten den International Aspirin® Award 2004 für ihre Forschungen zur Acetylsalicylsäure.
Ausgezeichnet: Dr. Leon Iri Kupferwasser und Dr. Nina Großer erhielten den International Aspirin® Award 2004 für ihre Forschungen zur Acetylsalicylsäure.
Kopfschmerzen? Fieber? Der Aspirin®-Wirkstoff Acetylsalicylsäure – oder kurz ASS – hilft seit über 100 Jahren gegen Schmerzen, Entzündungen und zur Prävention des Herzinfarktes. Der von Bayer gestiftete International Aspirin® Award soll junge Wissenschaftler ermuntern, ihre wissenschaftliche Kreativität auf neue Anwendungsgebiete für ASS auszurichten. In diesem Jahr wurden die Forscher Dr. Nina Großer und Dr. Leon Iri Kupferwasser für ihre Arbeiten ausgezeichnet.
Wirkung auf Blutgefäßzellen und gegen Staphylococcen
Die Pharmazeutin Dr. Nina Großer vom Fachbereich Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg klärte einen biochemischen Weg auf, über den der Aspirin®-Wirkstoff einen wesentlichen Beitrag zur Vorbeugung von Gefäßschäden leisten könnte. Dr. Leon Iri Kupferwasser vom Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles, USA, entdeckte das Potenzial von ASS, die Aggressivität von Staphylococcus aureus zu verringern. Der Erreger kann Wundinfekte, Herzklappeninfektionen, Blutvergiftungen und Lungenentzündungen auslösen. Lesen Sie im folgenden Artikel (PDF-Datei), wie Acetylsalicylsäure in der Prävention und gegen das gefährliche Bakterium wirken kann.
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