Riociguat: Neuer Wirkstoff soll Atemnot lindern
Wenn die Lunge unter Hochdruck steht
Komplexes Frischluftsystem: Die eingefärbte Röntgenaufnahme aus Herz- und Lungenbild zeigt, wie fein und weitverzweigt das Gefäßsystem ist, das den menschlichen Körper mit Sauerstoff versorgt.
Die Symptome beim Lungenhochdruck (pulmonale Hypertomie) ähneln einer Herzschwäche oder einer Lungenerkrankung. Die Erkrankung beginnt mit Herzklopfen, Müdigkeit, Atembeschwerden oder Ohnmachtszuständen. Häufig wird die lebendsbedrohliche Erkrankung nicht rechtzeitig festgestellt. Die diagnostische Sicherung der erkrankung ist zudem aufwändig, indem der Blutdruck im Atmungsorgan mit dem Rechtsherzkatheter gemessen wird. Eine zu späte Diagnose kann für den Betroffenen lebensbedrohlich werden. Weltweit sind bis zu 17 Millionen Menschen vom Lungenhochdruck betroffen.
Frühzeitige Diagnose hilft den Betroffenen
Rechtzeitig diagnostiziert, können moderne Medikamente zumindest Linderung der Beschwerden verschaffen. Aber erst seit rund zehn Jahren gibt es für die Krankheit überhaupt Arzneimittel. Bayer-HealthCare-Forscher entwickeln jetzt neue Wirkstoffe. Wie diese nicht nur die körperliche Belastbarkeit deutlich verbessern, sondern auch das Leben der Betroffenen viel angenehmer machen, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.
