Essay
Krebsstammzellen: Neues Verständnis der Tumorentstehung
Die Nachschublieferanten
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Vordenker: Professor Dr. Otmar D. Wiestler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erhofft sich von der Forschung an Krebsstammzellen neue Ansätze für die Tumortherapie.Vergrößern
Vordenker: Professor Dr. Otmar D. Wiestler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erhofft sich von der Forschung an Krebsstammzellen neue Ansätze für die Tumortherapie.
Lange galten Krebszellen als unsterblich und ihre Fähigkeit sich zu teilen als unbegrenzt. Doch neue Forschungsergebnisse lassen Zweifel an dieser Meinung aufkommen. Die Fachwelt diskutiert darüber, ob Krebserkrankungen ihren Ursprung in entarteten Gewebestammzellen haben könnten. Es besteht allerdings noch erheblicher Forschungsbedarf, um die Mechanismen genau zu verstehen.

Den Tumor verkümmern lassen
Professor Dr. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Heidelberg, fordert deshalb, die Biologie der Krebsstammzellen weiter zu erforschen. Neue Therapieansätze könnten sich gezielt gegen die Nachschublieferanten des Krebses richten und den Tumor verkümmern lassen. Sein Essay hat er exklusiv für das Bayer Forschungsmagazin „research“ verfasst.
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