Epothilone
Sagopilon zeigt vielversprechende Wirkung gegen Tumore
Schraubzwinge für das Zellskelett
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Krebsforscher: Guido Piechowiak bei der visuellen Kristallprüfung im Forschungslabor von Bayer Schering Pharma in Berlin, wo der Bayer-Wirkstoff Sagopilon von den Forschern (v. li.) Dr. Jens Hoffmann, Dr. Ulrich Klar, Dr. Bernd Buchmann, Prof. Dr. Werner Skuballa, Dr. Wolfgang Schwede und Dr. Johannes Platzek - vor der Projektion des Wirkstoffmoleküls mit Target - maßgeblich entwickelt wurde.Vergrößern
Krebsforscher: Guido Piechowiak bei der visuellen Kristallprüfung im Forschungslabor von Bayer Schering Pharma in Berlin, wo der Bayer-Wirkstoff Sagopilon von den Forschern (v. li.) Dr. Jens Hoffmann, Dr. Ulrich Klar, Dr. Bernd Buchmann, Prof. Dr. Werner Skuballa, Dr. Wolfgang Schwede und Dr. Johannes Platzek – vor der Projektion des Wirkstoffmoleküls mit Target – maßgeblich entwickelt wurde.
Manchmal wehren sich Krebszellen gegen Medikamente, indem sie Wirkstoffe über eingebaute Pumpen wieder hinaus befördern. Selbst Taxane, die zu den wirkungsvollsten Krebsmitteln zählen, werden teilweise auf diesem Weg wieder ausgeschleust und bleiben ohne nennenswerten Effekt. Jetzt haben Forscher von Bayer HealthCare eine neue Substanz in der klinischen Prüfung, die von den Pumpen nicht erkannt wird.

Kontrollsystem der Krebszelle überlisten
Der Wirkstoff Sagopilon – ein neuartiges Epothilon – versteift das Skelett der Krebszelle und regt sie im Folgenden zur Aktivierung eines Selbstzerstörungsmechanismus an. Die neue Substanz könnte auch bei Hirntumoren einen wesentlichen Fortschritt für die Medizin bedeuten. Mit welcher Methode die Forscher das Kontrollsystem der Krebszellen umgehen, erfahren Sie im folgenden Artikel.
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